VfB Krieschow – Budissa Bautzen 2:3 (2:0)
VfB: Pflug – Gerstmann, Knechtel, Grimm, Fuchs – Pahlow (84. Tesche), Zurawsky – Seibt (69. Michalski), Felgenträger – Schulz (69. Raak) – Hebler
Tore: 1:0 (41.) Hebler, 2:0 (45.) Schulz, 2:1 (55.) Rohlik, 2:2 (63.) Rohlik, 2:3 (79.) Zech
Schiedsrichter: Weiser (Zahna)
Zuschauer: 347
Nach vierzehn ungeschlagenen Spielen in Folge mussten unsere Oberliga-Kicker eine verdiente Niederlage hinnehmen – nach zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten. Die Gäste aus Bautzen starteten mit zwei guten Möglichkeiten, während unsere Jungs zunächst schwer ins Spiel fanden. Nach dieser Anfangsphase übernahm der VfB jedoch die Kontrolle und war optisch klar überlegen. Doch mangelnde Konsequenz im Abschluss und ein stark haltender Bautzener Torwart Yannik Hartmann verhinderten eine frühe Führung.
Kurz vor der Pause zündeten die Krieschower jedoch den Turbo und gingen mit einem Doppelschlag in Führung: Erst verwandelte Andy Hebler eine Eingabe von Tobias Gerstmann per Kopf, dann nutzte Jan-Filipp Schulz einen Fehlpass der Gäste eiskalt aus. Zwei weitere Großchancen blieben ungenutzt – eine Nachlässigkeit, die sich rächen sollte.
Nach der Pause kam Budissa mit voller Offensivpower zurück. Ein direkt verwandelter Eckball brachte die Gäste zurück ins Spiel, und wenig später nutzten sie einen Abpraller zum Ausgleich. Der VfB versuchte es mit der Brechstange, verlor dabei jedoch zunehmend den Faden. Die Bautzener spielten clever, zeigten starke Nerven und drehten das Spiel mit einem dritten Treffer, der sich bereits angedeutet hatte. Budissa-Coach Steve Dieske lobte die Galligkeit seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit: „Wir haben das Spielglück erzwungen.“
Unser Cheftrainer Robert Koch zeigte sich enttäuscht, bewertete die Niederlage aber realistisch: „Nach der 2:0-Führung fühlte sich die Mannschaft zu sicher. In der zweiten Halbzeit haben wir es den Bautzenern zu leicht gemacht, indem wir zu weit weg vom Gegner standen. Es war einfach zu wenig. Vielleicht ist diese Niederlage, so schmerzhaft sie auch ist, der Warnschuss zur richtigen Zeit – eine Woche vor dem bedeutsamen Pokalhalbfinale gegen Luckenwalde.“
18. Spieltag Landesliga Staffel Süd
Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Torrausch
FV Erkner – VfB Krieschow II 0:8 (0:4)
VfB: Siepert – Kummer (72. Jurischka), Schieskow, Wulff Pereira, Künzel – Tesche, Schmidt (65. Neumann) – Scheppan (65. Tscherning), Gutar, Kamke – Konzack
Tore: 0:1 (6.) Scheppan, 0:2 (16.) Scheppan, 0:3 (38.) Kamke, 0:4 (43.) Konzack, 0:5 (50.) Konzack, 0:6 (58.) Gutar, 0:7 (79.) Tscherning, 0:8 (86.) Schieskow
Schiedsrichter: Damien Jacobs (Berlin)
Zuschauer: 40
Unsere zweite Mannschaft hatte zu Beginn Probleme und hätte bei einer besseren Chancenverwertung der Gastgeber sogar in Rückstand geraten können. Doch nach einer Ecke brachte Louis Scheppan die 1921er per Abstaubertor in Führung und legte kurz darauf nach – nach einer Eingabe von Janis Kamke. Spätestens mit den Treffern zum 3:0 und 4:0 war das Spiel zur Halbzeit vorentschieden.
Auch in der zweiten Hälfte spielte der VfB zielstrebig weiter und baute die Führung kontinuierlich aus. Am Ende stand ein beeindruckender 8:0-Kantersieg, der mit besserer Chancenverwertung sogar noch deutlicher hätte ausfallen können.