Platz | Mannschaft | Sp | Diff | Pkt |
---|---|---|---|---|
1. | Magdeburg II | 20 | +32 | 45 |
2. | RSV Eintracht | 20 | +23 | 41 |
3. | Halle | 22 | +14 | 40 |
4. | Krieschow | 22 | +27 | 39 |
5. | Auerbach | 20 | +11 | 34 |
6. | Halberstadt | 19 | +10 | 34 |
7. | Bischofswerda | 22 | +1 | 34 |
8. | Freital | 21 | +4 | 33 |
9. | Sandersdorf | 22 | -11 | 28 |
10. | Grimma | 21 | -7 | 26 |
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Nach dem sensationellen Einzug ins Pokalfinale der Vorsaison wollen die Krieschower auch in diesem Jahr für möglichst viel Furore in diesem Wettbewerb sorgen. Am Samstag (15.00 Uhr) steht die erste Runde an und der VfB ist beim MTV Wünsdorf, einem Landesklassenteam der Staffel Ost, zu Gast und natürlich klarer Favorit. Co-Trainer Lars Zimmermann brachte allerdings zum Ausdruck, dass, ungeachtet der klaren Vorzeichen, auch diese Partie erst einmal gespielt werden muss: „Wir möchten in dieser Begegnung an unsere zuletzt gezeigten Leistungen, wie beim 3:0 über Rudolstadt und dem klaren, auch in dieser Höhe verdienten 5:1-Sieg in Wernigerode, anknüpfen. Alle Spieler haben Bock und wir werden mit nahezu unverändertem Kader die Fahrt ins Dahmeland antreten. Fehlen werden definitiv noch Tobias Gerstmann und Martin Zurawsky, während Jonas Zickert nach seiner Verletzungspause eventuell wieder ins Aufgebot rücken könnte. Auf jeden Fall wollen wir die Erwartungen mit einem klaren Sieg und dem damit verbundenen Einzug in die zweite Runde erfüllen.“
Nachlegen in Wernigerode
Nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche (3:0 gegen Rudolstadt) sind die Krieschower im Sonntagsspiel (14.00 Uhr) beim punktgleichen Rivalen Einheit Wernigerode gefordert. Die Tatsache, dass gegen die Harzer in der vergangenen Saison zwei 4:0-Siege für den VfB zu Buche stehen, lässt keinesfalls auf eine leichte Auswärtsaufgabe schließen. Denn die Gastgeber, welche mit einem 4:0 bei Fahner Höhe in die Saison starteten, kassierten ihre beiden Niederlagen gegen so starke Teams wie den FC Grimma (0:1) und den Staffelfavoriten FC Eilenburg (1:3). VfB-Trainer Toni Lempke hat zwar den nächsten Dreier fest im Visier, weiß aber auch um die Schwere dieser Auswärtshürde: „Es wird wohl ein 50:50-Fight werden. Wernigerode hat sich personell verändert. Wir wollen an die Leistung unseres letzten Heimspiels anknüpfen. Da lief schon vieles gut und am Ende war sogar mehr als das 3:0 drin. Mit der Rückkehr von Erich Jeschke kehrte unsere Abwehr zu gewohnter Stabilität zurück und auch unser Allrounder Martin Dahm lieferte eine überragende Partie, vor allem auch hinsichtlich der Kommunikation in der Mannschaft, ab. Auch Felix Geisler nähert sich nach fast einjähriger Verletzungspause wieder seiner Optimalform. Kapitän Andy Hebler wird wohl wieder die Zähne zusammenbeißen und uns mit seiner Präsenz und seinem Tordrang helfen. Leider wird Tobias Gerstmann vorerst fehlen“. Insgesamt nimmt die Mannschaft gut gerüstet diese Aufgabe in Angriff und könnte mit einem Sieg im Mannsberg-Stadion den Sprung ins Mittelfeld der Tabelle schaffen.
In der Partie am Samstag (14.00 Uhr im Sportpark), gegen Einheit Rudolstadt, will der VfB unbedingt den ersten Saisondreier einfahren. Nach zwei deftigen Pleiten zum Auftakt, gilt es möglichst schnell wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Gegen die Thüringer konnte der VfB in bislang sieben Spielen gegeneinander drei Siege einfahren, zwei Mal ging man als verlierer vom Platz. Die Mannschaft darf in diesem Spiel nicht so viele einfache Fehler wie zuletzt, um nicht wieder auf die Verliererstraße zu gelangen. Denn spielerisch und in Sachen Ballbesitz gab es kaum etwas zu bemängeln. Und wären zwei Schüsse von Andy Hebler nicht an der Latte (Halle), bzw. am Pfosten (Nordhausen) gelandet hätten diese Spiele möglicherweise einen anderen Verlauf genommen. Das Hauptproblem ist allerdings die anhaltende Personalmisere. Wenn vier bis fünf Leistungsträger aus der Stammelf fehlen ist das momentan schwer zu kompensieren. Obwohl dem Trainer Toni Lempke auch vor dem anstehenden Spiel große Besetzungssorgen plagen. Jonas Zickert, Tobias Gerstmann, Tim Richter und Dimitar Rangelov werden definitiv fehlen, während der Einsatz von Andy Hebler und Erich Jeschke noch fraglich ist. Immerhin kehrt mit Martin Dahm ein eminent wichtiger Spieler ins Aufgebot zurück. Dennoch ist Toni Lempke überzeugt, elf gute Akteure ins Rennen schicken zu können: „Ich kann unseren Fans versprechen, dass wir ehrlichen Fußball spielen und alles raushauen werden, um am Ende die drei Punkte zu buchen. Ob es am Ende immer klappt kann ich, auch angesichts unserer momentanen Situation, nicht garantieren“.
Wacker Nordhausen – VfB Krieschow 5:1 (2:0)
VfB: Pflug – Gerstmann, Knechtel, Zurawsky, Tesche (55.Semeniuk) – Pahlow, Raak, Pauling, Felgenträger, Geisler – Hebler (31.Richter/66.Scholze). Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Knopp (23.,44., 56.), 4:0 Salin (59.), 4:1 Richter (60.), 5:1 Schwerdt (63.); Schiedsrichter: Werrmann (Plauen); Zuschauer: 228;
Die Krieschower bestimmten zunächst das Geschehen, während die Gastgeber auf ihre Konterchancen lauerten. Da VfB-Trainer Toni Lempke erneut vier absolute Leistungsträger der Stammelf nicht zur Verfügung standen, musste er die Mannschaft praktisch in allen Bereichen umstellen, wodurch einige Akteure auf völlig ungewohnten Positionen zum Einsatz kamen. Dies wirkte sich insbesondere im Abstimmungsverhalten der Abwehr und im Umschaltspiel negativ aus. Die Südharzer kamen durch zwei gut zu Ende gespielte Konter, bei denen die Abwehr allerdings auch unabgestimmt agierte, auf die Siegerstraße. Das nächste Handicap ereilte die Niederlausitzer, als ihr Kapitän und Torgarant Andy Hebler, wegen muskulärer Probleme passen musste. Nach dem Seitenwechsel bemühte sich die VfB-Elf um die Resultatsverbesserung, lief aber erneut in zwei zur Vorentscheidung führenden Konter. Tim Richter gelang zwar, nach guter Vorarbeit von Leo Felgenträger das Ehrentor. Doch wenig später musste auch er verletzt ausgewechselt werden. Diese deftige Pleite, die dennoch, am Spielverlauf gemessen, etwas zu hoch ausfiel, hat gezeigt, dass auch eine als Spitzenteam gehandelte Mannschaft, wie der VfB, bei einer derart hohen Ausfallquote nicht die Erwartungen erfüllen kann.
Legt man die Abschlusstabelle der Vorsaison und die damit verbundenen Erwartungen zu Grunde, tritt der VfB die Reise in den Südharz als klarer Favorit an. Doch zum Beginn der neuen Saisonagen den Staffelvize arge Besetzungsprobleme und Trainer Toni Lempke ist einmal mehr als Improvisator gefordert. Da zudem bereits zum Saisonauftakt, beim 1:4 gegen den VfL Halle fehlenden Stammspielerquartett (Erich Jeschke, Paul Pahlow, Dimitar Rangelov u. Jonas Zickert) auch noch Martin Dahm (Urlaub) ausfällt, geht es unter völlig anderen Voraussetzungen in die Partie bei Wacker Nordhausen. Die junge, vom gebürtigen Cottbuser Mathias Peßolat (als Aktiver u.a. in Erfurt und Chemnitz mit Dritt-bzw. Regionalligaerfahrung gesalbt) betreute Mannschaft spielt eigentlich vorrangig um den Klassenerhalt. Zum Auftakt verkaufte sich die Truppe beim Topfavoriten FC Eilenburg sehr gut und überzeugte bei der knappen 0:1-Niederlage vor allem in Puncto Einstellung und Leidenschaft. Diese Eigenschaften wird auch der VfB in die Waagschale werfen müssen, um nicht mit leeren Händen zurück zu kommen. Toni Lempke, der neben eigenen Schwächen auch einen relativ unglücklichen Verlauf des Auftaktspiels, hinsichtlich einiger Entscheidungen des Unparteiischen analysierte, sieht die Chancen für die anstehende Partie bei 50:50: „Nordhausen ist motiviert und will besser als im Vorjahr in die Saison starten. Es bedarf einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Auftritt der Vorwoche. Die Ausfälle schmerzen uns zwar, aber ich hoffe, dass die dafür zum Einsatz kommenden Akteure ihre Chance nutzen, indem sie an ihre Leistungsgrenzen gehen.“ Nach der Verletzung von Luca Grimm, bei seinem Oberligadebüt wird auch eine Umstellung in der Innenverteidigung notwendig. Martin Zurawsky oder Colin Raak kommen dafür in Frage, wodurch natürlich noch eine weitere Lücke in den vorderen Reihen zu schließen ist. Anstoß im Albert-Kuntz-Sportpark Nordhausen: Sonntag, 14.00 Uhr.
VfB vollzieht den Start in das sechste Oberligajahr
Mit der Partie am Samstag (14.00 Uhr im Sportpark), gegen den VfL Halle, startet der VfB in seine sechste Oberligasaison. Anders als vor knapp fünf Jahren, als die Krieschower als bis dato siegloser Aufsteiger beim Gegner, mit einem sensationellen 4:1, ihren ersten Dreier in dieser Spielklasse einfuhren und damit eine tolle Erfolgsgeschichte einleiteten, müssen sie beim aktuell anstehenden Vergleich mit der Favoritenbürde leben. Denn mit dem „Vizedouble“ der Vorsaison ist das nahezu unveränderte Team um Cheftrainer Toni Lempke endgültig im Kreis der Spitzenvereine angekommen. Somit wird die Truppe vor allem in den Heimspielen die Abwehrriegel der wahrscheinlich tief stehenden Gegner knacken müssen. Auch die Saalestädter, die nach einigen Turbulenzen im Vereinsgefüge noch um Orientierung bemüht sind, werden mit Sicherheit mit viel Respekt anreisen. Einige Abgänge, darunter auch den des höherklassig (u.a. Chemie Leipzig) bekannten Torjägers Tommy Kind, der zum anhaltinischen Ligakonkurrenten Zorbau wechselte, gilt es zu kompensieren. Immerhin war die neuformierte Mannschaft in der Vorbereitung mit Siegen u.a. gegen die Sechsligisten Riesa und Dessau, sowie dem tschechischen Drittligisten Usti nad Labem erfolgreich. Mit dem fest eingeplanten Auftaktsieg will auch der VfB seine gute Testphase, mit dem Höhepunkt eines 3:2-Erfolgs über das Regionalligaspitzenteam VSG Altglienicke bestätigen. Für die verhinderten Stammspieler Erich Jeschke (Urlaub) und Paul Pahlow (krank), könnten mit Luca Grimm (Energie-Nachwuchs) und Sergii Semeniuk (Ukraine) zwei hoffnungsvolle Neuzugänge in der Startelf debütieren. Da aus dem Stammaufgebot keine Abgänge zu verzeichnen sind, kann also Kapitän Andy Hebler eine insgesamt gut eingespielte und bewährte Elf auf das Spielfeld führen.
Die Trainerstimmen nach dem 4:0 Heimerfolg gegen den FC an der Fahner Höhe am 27. Spieltag.
Keine Pause für die VfB-Kicker. Nach dem umjubelten und weit über die Grenzen der Niederlausitz viel beachteten Einzug in das Finale des Brandenburger Landespokals sind die derzeit auf Platz drei rangierenden Krieschower wieder im Punktspielbetrieb gefordert. Am Samstag, d. 02.04., 14.00 Uhr gastiert mit dem SV Blau-Weiß Zorbau der Tabellenzwölfte im Sportpark. Die Anhaltiner konnten in den bisher vier Begegnungen mit dem VfB recht gut mit ihrer Außenseiterrolle leben. Drei Remis und ein VfB-Sieg in Zorbau stehen zu Buche. Im Hinspiel der aktuellen Saison gab es im Lützener Ortsteil ein Remis bei dem die Blauweißen ihre Schlussspurtqualitäten unter Beweis stellten und weit in der Nachspielzeit die Gästeführung egalisierten. Auch die Tatsache, dass die Truppe um Trainer Alexander Gerth und Torjäger Ricky Bornschein (8 Treffer) seit Oktober in acht Spielen ungeschlagen blieb unterstreicht ihre Qualitäten. Nichtsdestotrotz ist ein Dreier der feste Anspruch der Gastgeber. Chefcoach Toni Lempke schätzt ein: „Zorbau hat an Stabilität gewonnen. Dennoch sind wir klar favorisiert. Um aber den anvisierten Sieg zu realisieren müssen wir konzentriert durchspielen und individuelle Fehler, wie im Hinspiel passiert, vermeiden.“ Abgesehen von dem Ausfall Colin Raak´s und dem Fragezeichen um den Einsatz von Mitko Rangelov (Erkältung) und Philipp Knechtel steht dem Trainer die volle Kapelle zur Verfügung.
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Im Anschluss (16.00 Uhr) will die Zweite als aktueller Tabellenführer mit einem Sieg über die abstiegsbedrohte SG Friedersdorf ihre Ausgangsposition im Kampf um den Staffelsieg festigen.
Im vierten Test der Saisonvorbereitung konnte das Team von Toni Lempke gleich dreizehn Tore erzielen. Erfolgreichster Torschütze war Leo Felgenträger, Er konnte sich mit 4 Treffer in die Torschützenliste eintragen. Bereits in der 10. und 14. Spielminute trafen die Gäste durch Felix Geisler, beide Treffer bereitete Andy Hebler vor. Nach einer Ecke von Felix Geisler verlängerte Sven Konzack per Kopf auf Philipp Knechtel, der in der 23. Minute goldrichtig stand und das 3:0 erzielte. Mit einem Flachschuss aus halblinker Position konnte Leo Felgenträger das 0:4 erzielen (39.). Nur vier Minuten später hieß der Torschütze wieder Leo Felgenträger, dieses Mal konnte er nach Querpass von Felix Geisler aus dem Fünfmeterraum einnetzen. Mit der 5:0 Führung aus VfB Sicht ging es in die Pause. Nach Wiederanpfiff dauerte es bis zur 52. Minute ehe der Ball wieder im Netz zappelte. Ein Konter der Hausherren konnte nicht unterbunden werden, sodass Pascal Scheider für den SC Spremberg auf 1:5 verkürzte (52.). Nur kurze Zeit später konnte Felix Geisler zentral stehend Andy Hebler in Szene setzen, der den Ball platziert in das lange Eck zum 1:6 lupfte. Bereits nach 57 gespielten Minuten traf Leo Felgenträger zum 1:7. Das 1:8 erzielte Andy Hebler aus Nahdistanz nach Querpass von Martin Dahm, der sich mit guter Technik an der Strafraumgrenze durchsetzen konnte. Ein langer Ball in den Strafraum der Hausherren wurde dem Keeper zum Verhängnis, nachdem er den Ball nicht festhalten konnte, stibitzte Christoph Pauling den Ball und schob zum 1:9 ein. Mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze erhöhte Martin Dahm zum 1:10. In der 78. Spielminute setzte sich Leo Felgenträger auf der linken Strafraumseite durch und schloss mit starkem Schuss ab, diesen ließ der Torwart nach vorn abklatschen, den Christoph Pauling zum 1:11 abstaubte. Nach einem Foul an der rechten Strafraumgrenze an Felix Geisler trat Leo Felgenträger zum Elfmeter an und erhöhte auf 1:12. Den 1:13 Endstand erzielte Andy Hebler mit einem platzierten Schuss aus halblinker Position im Strafraum.
Am kommenden Sonntag geht es gegen den Landesligisten aus Cottbus-Ströbitz.
Aufstellung: Pflug (46. Graf) - Jeschke (Barczewicz 46.), Zickert (Tesche 46.), Knechtel, Dahm - Raak (15. Pahlow), Konzack, Zurawsky (Pauling) - Felgenträger, Geisler - Hebler