Platz | Mannschaft | Sp | Diff | Pkt |
---|---|---|---|---|
1. | Magdeburg II | 21 | +35 | 48 |
2. | RSV Eintracht | 22 | +25 | 44 |
3. | Halle | 23 | +15 | 43 |
4. | Krieschow | 23 | +24 | 39 |
5. | Auerbach | 21 | +13 | 37 |
6. | Halberstadt | 20 | +12 | 37 |
7. | Bischofswerda | 22 | +1 | 34 |
8. | Freital | 21 | +4 | 33 |
9. | Sandersdorf | 22 | -11 | 28 |
10. | Grimma | 22 | -9 | 26 |
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Er gehört zu den besten Innenverteidigern in der Oberliga! 25 Einsätze stehen in dieser Saison zu Buche, alle Spiele über die volle Distanz und ein Treffer per Kopf hat er auch erzielen können. Mit seiner Übersicht und seinem Spielverständnis ist er kaum aus dem Team wegzudenken. Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz passt es einfach. Mit seiner unkomplizierte Art und seinen Charakter ist er ein absoluter Gewinn für den Verein. Nun hat Philipp Knechtel seinen Vertrag verlängert und bleibt dem VfB für mindestens zwei weitere Spielzeiten erhalten. Der VfB freut sich über die Vertragsverlängerung und konnte somit einen weiteren Baustein für die kommenden Jahre setzen.
Philipp kam im Winter der Saison 2019/20 zum VfB, zuvor spielte er für den VfB Halberstadt und den FC Energie Cottbus in der Regionalliga und der 3. Liga. Ausgebildet wurde er in der Jugend bei Einheit Bernburg den 1.FC Magdeburg und dem FC Energie Cottbus. Für den VfB kommt er insgesamt auf 43 Pflichtspiele, dabei erzielte er 2 Treffer. Schön, dass Du bleibst Philipp!
Schön, dass du bei uns bleibst, Paul.
Am vorletzten Spieltag der Oberliga ist der VfB am Sonntag, 14.00 Uhr, beim Aufsteiger Einheit Wernigerode gefordert. Nachdem sich die Lempke-Schützlinge mit einem überzeugenden 4:1-Sieg über Inter Leipzig wieder Rang zwei zurück erobert haben, gilt es, diesen, im Fernduell mit dem VFC Plauen, in der Harzmetropole zu verteidigen. Im Hinspiel fuhr der VfB einen klaren 4:0-Sieg ein, bei welchem Colin Raak mit drei Buden einen ganz tollen Tag hatte. Inzwischen haben sich die Einheit-Kicker als bester Aufsteiger in der Südstaffel etabliert. Zudem herrscht absolute Pokaleuphorie im Verein. Denn, nachdem die Mannschaft im Landespokalfinale mit dem 1.FC Magdeburg dem Zweitligaaufsteiger und damit automatisch für den DFB-Pokal qualifizierten Sieger unterlag, nimmt sie dessen freien Platz ein und darf sich in der ersten Runde mit dem SC Paderborn messen. In der Oberligatabelle steht die Mannschaft im gesicherten Mittelfeld und kann nun entspannt als Zünglein an der Waage die Entscheidung um die prestigeträchtige Vizemeisterschaft beeinflussen. Denn nach dem Sonntagsspiel gegen unseren VfB geht es eine Woche später nach Plauen. Für Spannung ist also auf den Zielgeraden gesorgt. Toni Lempke ist sich des Schwierigkeitsgrades dieser Auswärtshürde bewusst: „Wir werden uns mächtig strecken müssen. Wernigerode kann bei entsprechender Tagesform jeden Gegner dieser Liga schlagen“. Der VfB-Coach muss definitiv auf den im letzten Spiel verletzten Leo Felgenträger verzichten. Noch nicht gesichert ist der Einsatz von Philipp Knechtel, Tobias Gerstmann, Jonas Zickert und Christoph Pauling. Dennoch geht er davon aus, zumindest eine schlagkräftige Startelf auf den Rasen schicken zu können, die alles daran setzen wird den zweiten Platz zu verteidigen.
Bereits am Samstag, 15.00 Uhr, ist die VfB-Reserve, für die ebenfalls die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes in der Landesklasse die Zielstellung ist, in Herzberg gefordert.
VfB Krieschow – FC Inter Leipzig 4:1 (1:1)
VfB: Pflug – Gerstmann, Zickert, Jeschke, Pahlow (88.Barczewicz) – Raak, Zurawsky (46.Tesche), Dahm, Felgenträger (31.Pauling) – Hebler, Rangelov. Tore: 0:1 Eerola (29.), 1:1, 2:1 Hebler (45+1.,55.), 3:1 Raak (77.), 4:1 Rangelov (90.); Schiedsrichter: Stramke (Elsterheide); Zuschauer: 350;
Mit diesem 4:1-Sieg über Inter Leipzig hat der VfB seine Chance auf Platz zwei in der Abschlusstabelle gewahrt. Da auch die Leipziger im Kampf gegen den Abstieg noch zum Punkten verdammt sind, ging es sofort zur Sache. Bei beiderseits guten Aktionen waren die Gastgeber optisch leicht überlegen. Die individuell starken, sehr ansehnlich spielenden Gäste konterten vielversprechend, verzettelten sich aber bei ihren Abschlüssen zu oft in Einzelaktionen. Ein scharf geschossener Freistoß brachte der Multikulti-Truppe die Führung. Unmittelbar vor der Pause traf Dimitar Rangelov den Pfosten. Den Abpraller versenkte der wieder goldrichtig postierte Andy Hebler zum Ausgleich. Der VfB-Kapitän unterstrich seine außergewöhnliche Strafraumqualität auch kurz nach dem Seitenwechsel, indem er im Gewühl die Übersicht behielt und resolut einnetzte. Leipzig blieb weiterhin im Spiel, doch die Führung brachte Sicherheit in die Reihen des VfB, bei dem sich einige Akteure mit muskulären Problemen herumplagen und deshalb auch Leo Felgenträger und Martin Zurawsky ausgewechselt werden mussten. Colin Raak marschierte allein auf das Tor zu und ließ mit seinem gut getimten Abschluss dem Inter-Keeper keine Chance. Den Deckel drauf machte dann Rangelov mit dem cleveren Abschluss eines schönen Spielzuges. Inter-Coach Karsten Hensel befand: „Starke Teams, wie der VfB bestrafen unser, trotz individueller Klasse, zu fehlerhaftes Spiel gnadenlos“. Toni Lempke war indes voll zufrieden: „Obwohl wir derzeit personell auf der letzten Felge spielen, hat die Mannschaft eine echte Reaktion auf das unbefriedigende 2:2 gegen Arnstadt gezeigt. Inter war der erwartet starke Gegner, der sich hier nicht wie ein Abstiegskandidat präsentiert hat“.
Die Pressekonferenz:
Zum letzten Mal in dieser zu Ende gehenden Saison spielt die Oberligatruppe des VfB vor heimischem Publikum. Die Partie gegen den FC International Leipzig bildet den Höhepunkt des anlässlich des 101-jährigen Vereinsjubiläums veranstalteten Sportfestes im Krieschower Sportpark. Die Mannschaft möchte sich natürlich mit einem zünftigen Auftritt von ihrem treuen Anhang in die Sommerpause verabschieden. Über den Willen, attraktiven Fußball zu bieten, hinaus ist allerdings auch noch einmal Ergebnisorientierung gefragt. Mit dem 2:2 gegen Arnstadt wurde zwar die anvisierte Vizemeisterschaft ein Stück weit aus der eigenen Hand gegeben, doch bei noch drei anstehenden Spielrunden ist von Rang vier bis zwei noch alles drin. Denn auch die unmittelbare Konkurrenz im Ringen um die Podiumsplätze, Plauen und Bautzen, ist von Patzern nicht gefeit. Um die Chance für die optimale Platzierung zu wahren ist zunächst ein Sieg gegen die Leipziger Voraussetzung. Die Multikulti-Truppe ist arg abstiegsgefährdet, dürfte aber hochmotiviert in die Niederlausitz kommen, den Klassenerhalt doch noch zu stemmen. Zuletzt zwei Siege – 4:0 vs Jena und 4:2 in Wernigerode – belegen ihre Power in der entscheidenden Saisonphase. Gemessen an ihren Zielen stehen also beide Teams durchaus unter Erfolgsdruck und so gesehen dürfen sich die Zuschauer auf ein spannendes Match freuen, in welchem es nicht nur um die „Goldene Ananas“ geht.
Bereits um 11.00 Uhr haben die Besucher Gelegenheit, sich das Landesklassenduell der „Zweiten“ – mit vielen Akteuren, die einst den sportlichen Höhenflug des VfB ankurbelten, im Aufgebot - gegen Alemannia Altdöbern anzusehen.
Du hast Bock auf eine sportliche Veränderung oder willst es im Fußball noch mal wissen? Dann komm vorbei und zeig uns was du kannst! Am 14. Juni um 19:00 Uhr bieten wir ein offenes Probetraining für die zweite Mannschaft in Krieschow an. Alle Interessierten haben die Möglichkeit ihr Können zu zeigen und mit dem Trainerteam ins Gespräch zu kommen. Krieschow bietet Euch eine tolle sportliche Herausforderung, ein engagiertes Team und ein professionelles Umfeld! Meldet euch bei uns für weitere Infos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Bild: Adobe Stock
VfB Krieschow – Energie Cottbus 0:2 (0:0)
VfB: Pflug – Gerstmann, Jeschke, Knechtel, Pahlow – Raak, Zickert, Dahm (78.Pauling), Felgenträger – Hebler (60.Zurawsy), Rangelow. FCE: Stahl – Hasse, Hildebrandt, Borgmann – Hofmann, Kujovic, Eisenhuth, Pronischev – Mäder, Engelhardt, Zografakis.
Tore: 0:1 (76.) Hasse, 0:2 (90+3.) Zografakis; Schiedsrichter: Köppen (Rathenow);
Gelbe Karten: Pflug (U), Dahm (F), Gerstmann (F), Rangelov (U) – Pronischev (U), Eisenhuth (F), Beste Spieler: Gerstmann, Knechtel, Zickert – Hasse, Hofmann, Zografakis; Zuschauer: 2.832 in Luckenwalde;
In einem rassigen Finale sicherte sich der FC Energie zum zehnten Mal den Landespokal. Bevor die Siegerehrung, vom FLB-Präsidenten Jens Kaden vorgenommen, aber stattfand, mussten die Cottbuser erst einmal den Widerstand des benachbarten VfB Krieschow brechen. Vor stimmungsvoller Kulisse aus beiden Lagern ging es sofort zur Sache. Die Cottbuser belagerten zunächst das VfB-Gehäuse. Doch zeigte sich die Abwehr bestens eingestellt. Torwart Fritz Pflug entschärfte einige Bälle, im Zentrum waren Philipp Knechtel und Erich Jeschke kaum zu bezwingen und die starken Außenverteidiger Paul Pahlow und insbesondere Tobias Gerstmann setzten immer wieder Akzente im Spiel nach vorn. So hatte es der FCE schwer, seine Torjäger Erik Engelhardt und Maximilian Pronischev in Szene zu setzen. Mit schnellem Kurzpassspiel war die VfB-Defensive zwar gefordert, aber immer war jemand zum Ausbügeln präsent, wenn es brenzlig wurde. Bei den Entlastungsangriffen der Krieschower bekam auch die Energie-Verteidigung einige Probleme, insbesondere wenn der schnelle Leo Felgenträger nur auf Kosten von Freistößen gestoppt werden konnte. Dimitar Rangelov verfehlte dabei zweimal nur knapp den Kasten, bzw. Toni Stahl war auf dem Posten. Für den Regionalligisten lief es keinesfalls nach Plan, zumal ihm der Underdog in der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte den Schneid abgekauft hatte. FCE-Coach Klaus-Dieter Wollitz drückte seine Unzufriedenheit mit dem Verlauf erkennbar aus. Mit Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Energie den Druck. Krieschow, weiterhin aufopferungsvoll kämpfend, hielt dagegen. Pflug reagierte bei einem Freistoß toll, während Stahl mit einem Distanzhammer von Jonas Zickert zur Faustparade gezwungen wurde. Dann traf Engelhardt nur die Latte, bevor Tobias Hasse das Anrennen des FCE belohnte, indem er nach Abwehr Knechtels den zweiten Ball, von der Strafraumgrenze abziehend, unhaltbar ins lange Eck versenkte. Der VfB gab sich natürlich nicht geschlagen, bot aber dem FCE, nun mit offenem Visier spielend, Räume zum Kontern. In der hitzigen Schlussphase köpfte Felgenträger gegen den Pfosten. Als der VfB alles, inklusive Torwart nach vorn warf, hatte Nikos Zografakis wenig Mühe den Lucky Punch zu setzen. FCE-Coach Pele Wollitz zeigte sich erfreut, aber auch erleichtert: „Es war ein schweres Spiel. Ich weiß nicht, ob wir uns von einem Rückstand erholt hätten. Das kleine Stadion entsprach leider nicht den Sicherheitsanforderungen eines derartigen Highlights“. Er konterte damit der Kritik des Veranstalters über das unmögliche Verhalten einiger Energiefangruppen. VfB-Trainer Toni Lempke schloss sich indes dem Statement seines Vereinvorsitzenden Hans-Jörg Grafe an: „Wir haben ein tolles Spiel gesehen. Ich bin stolz wie sich unsere Mannschaft gegen den Favoriten präsentiert hat“.
Am Samstag, d.21.05.2022, 14.15 Uhr ist es soweit: Der VfB trifft im Luckenwalder Werner-Seelenbinder-Stadion im Finale des FLB-Pokals auf den FC Energie Cottbus. Bereits der Finaleinzug ist der bislang größte Erfolg des Vereins in seiner 101-jährigen Historie. Über die Frage, ob der kleine „Dorfverein“ dies noch toppen kann, spekulieren seit dem Feststehen dieser Paarung alle regionalen Medien, die Fans aus beiden Lagern und natürlich auch Aktive und die sportlich Verantwortlichen. Die Nachbarschaft der Kontrahenten sorgt für zusätzliche Brisanz. Ralf Lempke, Energie-Ikone und Vater des VfB-Trainers, bescheinigt seinem Filius „einen guten Job“ zu machen, bekennt sich aber für dieses Match zum FCE und wird sich im rotweißen Outfit präsentieren. Die Chancen sieht er bei 80:20 Prozent für die Cottbuser, dürfte damit wohl auch die allgemeine Einschätzung widerspiegeln, weiß aber auch: „Im Fußball, zumal im Pokal, ist vieles möglich“. FCE-Chefcoach Pele Wollitz hält indes eine Überraschung für ausgeschlossen. Schließlich hat seine Truppe mit zuletzt guten Auftritten für einen versöhnlichen Abschluss der Regionalligasaison gesorgt. In einem Interview redete er den VfB klein. Seine Meinung: „Energie hat Geschichte geschrieben, Krieschow nicht und wird nie Geschichte schreiben.“ Erinnert sei daran, dass Energie nach den Aufstieg in die 2.BL und dem Einzug ins DFB-Pokalfinale 1997 und dem Aufstieg in die 1.Bundesliga 2000, das letzte mal 2006 mit dem Wiederaufstieg ins Oberhaus große Geschichte schrieb. Exakt zum gleichen Zeitpunkt wie Krieschows Manager „Mr.VfB“ Christof Lehmann die Initiative ergriff und mit guter Organisation und Einbindung vieler Helfer und Sponsoren den Schalter beim damals in der Kreisklasse, mehr schlecht als recht dahindümpelnden Verein in Richtung Erfolgsspur umlegte. Seit dem hat sich die Niederlausitzer Fußballlandschaft etwas verändert. Krieschow, als inzwischen gestandenes Oberligaspitzenteam ist nur noch einen Ligalevel vom regionalen Flaggschiff entfernt und hat durchaus noch Ambitionen auf mehr. Wurde da eventuell doch ein kleines Geschichtchen geschrieben? Auf jeden Fall ist der Underdog gut gerüstet. Was die Motivation anbelangt muss Toni Lempke den Überschwang eher bremsen: „Ich hoffe, dass die Spieler nicht überdrehen. Es ist für die meisten Akteure das größte Spiel, wie auch für mich in meiner bisherigen Trainerlaufbahn!“. Kapitän Andy Hebler ließ sich vernehmen: „Wir haben nur ein Ziel: Das Spiel gewinnen und dann abfeiern“. Inmitten der Fans zu finden glaubt auch Oliver Born – in den Anfangsjahren, bis hinauf in die Landesebene noch als Torjäger beim VfB unterwegs – an die Sensation: „Derzeit überragende Truppe, wenn die ihr Potenzial abruft…?“ Der erste Vorsitzende Hans-Jörg Grafe hat von der Mannschaft nichts zu seinem in der Vorwoche gefeierten 65. Geburtstag bekommen und geht davon aus, dass sie das mit dem Pokalsieg am Samstag nachholen will. Klar ist, das der VfB, als krasser Außenseiter gehandelt, in diesem Deutschland weit (ARD-Konferenz) zu sehenden Spiel nichts zu verlieren hat und für seinen Anhang schon jetzt „Pokalsieger der Herzen ist“. Am Ende wird, wie es eine alte Fußballweisheit benennt, die Wahrheit auf dem Platz sein. Wünschen wir allen Aktiven und Fans ein rassiges, spannendes und faires Fußball-Highlight.
Von Roland Scheumeister
OFC Neugersdorf – VfB Krieschow 0:5 (0:4)
VfB: Pflug – Gerstmann (47.) Twarroschk), Jeschke, Knechtel (71.Barczewicz), Pahlow – Raak, Zickert, Dahm, Felgenträger – Zurawsky, Hebler (76.Krüger). Tore: 0:1Dahm (3.), 0:2 Felgenträger (21.), 0:3 Hebler (24.), 0:4 Pahlow (45.), 0:5 Dahm (75.); Schiedsrichter: Kohnert (Ballenstedt); Zuschauer: 175;
Mit diesem, zumindest nicht in dieser Höhe erwarteten, 5:0 Kantersieg beim OFC Neugersdorf hat sich der VfB, nach dem Patzer des VFC Plauen, auch die Chance auf die eigentlich schon verlorenen geglaubte Vizemeisterschaft gewahrt. Die Krieschower gingen äußerst zielstrebig und, den derzeit großen Rummel im Vorfeld des Pokalfinales in Luckenwalde für neunzig Minuten aus den Köpfen verbannend, konzentriert an. So konnte auch der einer leichten Erkältung geschuldete Ausfall des zuletzt groß auftrumpfenden Dimitar Rangelov kaschiert werden. Den ersten echten Angriff schloss Martin Dahm, nach Direktannahme volley abziehend, mit dem Tor zur Blitzführung ab. Leo Felgenträger legte nach, indem er einen Eckball Dahms per Kopf veredelte, bevor Andy Hebler die OFC-Abwehr im Strafraum düpierte und vorentscheidend traf. Der VfB ließ absolut nichts anbrennen, da die Abwehr, von Philipp Knechtel und Erich Jeschke bestens organisiert, der Gastgeberoffensive so gut wie nichts gestattete. Sicher, mit gutem Kombinationsfußball aufwartend, beschworen die Niederlausitzer Torgefahr aus allen Mannschaftsteilen herauf. So tankte sich auch Linksverteidiger Paul Pahlow durch die gegnerischen Reihen und schob selbst zum beruhigenden Pausenstand ein. Der VfB behielt auch im zweiten Durchgang die Spielkontrolle. Dahm setzte den Schlusspunkt, nachdem er sich im Eins zu Eins-Duell mit dem OFC-Keeper durchgesetzt hatte. Trainer Toni Lempke resümiert: „In dem tollen Spiel haben wir wenig zugelassen, nach vorn flüssig agiert und uns in einen kleinen Rausch gespielt. Somit gehen das Landespokalfinale mit einem guten Gefühl an“