Platz | Mannschaft | Sp | Diff | Pkt |
---|---|---|---|---|
1. | Magdeburg II | 21 | +35 | 48 |
2. | RSV Eintracht | 22 | +25 | 44 |
3. | Halle | 23 | +15 | 43 |
4. | Krieschow | 23 | +24 | 39 |
5. | Auerbach | 21 | +13 | 37 |
6. | Halberstadt | 20 | +12 | 37 |
7. | Bischofswerda | 22 | +1 | 34 |
8. | Freital | 21 | +4 | 33 |
9. | Sandersdorf | 22 | -11 | 28 |
10. | Grimma | 22 | -9 | 26 |
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In der Partie am Samstag (14.00 Uhr im Sportpark), gegen Einheit Rudolstadt, will der VfB unbedingt den ersten Saisondreier einfahren. Nach zwei deftigen Pleiten zum Auftakt, gilt es möglichst schnell wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Gegen die Thüringer konnte der VfB in bislang sieben Spielen gegeneinander drei Siege einfahren, zwei Mal ging man als verlierer vom Platz. Die Mannschaft darf in diesem Spiel nicht so viele einfache Fehler wie zuletzt, um nicht wieder auf die Verliererstraße zu gelangen. Denn spielerisch und in Sachen Ballbesitz gab es kaum etwas zu bemängeln. Und wären zwei Schüsse von Andy Hebler nicht an der Latte (Halle), bzw. am Pfosten (Nordhausen) gelandet hätten diese Spiele möglicherweise einen anderen Verlauf genommen. Das Hauptproblem ist allerdings die anhaltende Personalmisere. Wenn vier bis fünf Leistungsträger aus der Stammelf fehlen ist das momentan schwer zu kompensieren. Obwohl dem Trainer Toni Lempke auch vor dem anstehenden Spiel große Besetzungssorgen plagen. Jonas Zickert, Tobias Gerstmann, Tim Richter und Dimitar Rangelov werden definitiv fehlen, während der Einsatz von Andy Hebler und Erich Jeschke noch fraglich ist. Immerhin kehrt mit Martin Dahm ein eminent wichtiger Spieler ins Aufgebot zurück. Dennoch ist Toni Lempke überzeugt, elf gute Akteure ins Rennen schicken zu können: „Ich kann unseren Fans versprechen, dass wir ehrlichen Fußball spielen und alles raushauen werden, um am Ende die drei Punkte zu buchen. Ob es am Ende immer klappt kann ich, auch angesichts unserer momentanen Situation, nicht garantieren“.
Wacker Nordhausen – VfB Krieschow 5:1 (2:0)
VfB: Pflug – Gerstmann, Knechtel, Zurawsky, Tesche (55.Semeniuk) – Pahlow, Raak, Pauling, Felgenträger, Geisler – Hebler (31.Richter/66.Scholze). Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Knopp (23.,44., 56.), 4:0 Salin (59.), 4:1 Richter (60.), 5:1 Schwerdt (63.); Schiedsrichter: Werrmann (Plauen); Zuschauer: 228;
Die Krieschower bestimmten zunächst das Geschehen, während die Gastgeber auf ihre Konterchancen lauerten. Da VfB-Trainer Toni Lempke erneut vier absolute Leistungsträger der Stammelf nicht zur Verfügung standen, musste er die Mannschaft praktisch in allen Bereichen umstellen, wodurch einige Akteure auf völlig ungewohnten Positionen zum Einsatz kamen. Dies wirkte sich insbesondere im Abstimmungsverhalten der Abwehr und im Umschaltspiel negativ aus. Die Südharzer kamen durch zwei gut zu Ende gespielte Konter, bei denen die Abwehr allerdings auch unabgestimmt agierte, auf die Siegerstraße. Das nächste Handicap ereilte die Niederlausitzer, als ihr Kapitän und Torgarant Andy Hebler, wegen muskulärer Probleme passen musste. Nach dem Seitenwechsel bemühte sich die VfB-Elf um die Resultatsverbesserung, lief aber erneut in zwei zur Vorentscheidung führenden Konter. Tim Richter gelang zwar, nach guter Vorarbeit von Leo Felgenträger das Ehrentor. Doch wenig später musste auch er verletzt ausgewechselt werden. Diese deftige Pleite, die dennoch, am Spielverlauf gemessen, etwas zu hoch ausfiel, hat gezeigt, dass auch eine als Spitzenteam gehandelte Mannschaft, wie der VfB, bei einer derart hohen Ausfallquote nicht die Erwartungen erfüllen kann.
Legt man die Abschlusstabelle der Vorsaison und die damit verbundenen Erwartungen zu Grunde, tritt der VfB die Reise in den Südharz als klarer Favorit an. Doch zum Beginn der neuen Saisonagen den Staffelvize arge Besetzungsprobleme und Trainer Toni Lempke ist einmal mehr als Improvisator gefordert. Da zudem bereits zum Saisonauftakt, beim 1:4 gegen den VfL Halle fehlenden Stammspielerquartett (Erich Jeschke, Paul Pahlow, Dimitar Rangelov u. Jonas Zickert) auch noch Martin Dahm (Urlaub) ausfällt, geht es unter völlig anderen Voraussetzungen in die Partie bei Wacker Nordhausen. Die junge, vom gebürtigen Cottbuser Mathias Peßolat (als Aktiver u.a. in Erfurt und Chemnitz mit Dritt-bzw. Regionalligaerfahrung gesalbt) betreute Mannschaft spielt eigentlich vorrangig um den Klassenerhalt. Zum Auftakt verkaufte sich die Truppe beim Topfavoriten FC Eilenburg sehr gut und überzeugte bei der knappen 0:1-Niederlage vor allem in Puncto Einstellung und Leidenschaft. Diese Eigenschaften wird auch der VfB in die Waagschale werfen müssen, um nicht mit leeren Händen zurück zu kommen. Toni Lempke, der neben eigenen Schwächen auch einen relativ unglücklichen Verlauf des Auftaktspiels, hinsichtlich einiger Entscheidungen des Unparteiischen analysierte, sieht die Chancen für die anstehende Partie bei 50:50: „Nordhausen ist motiviert und will besser als im Vorjahr in die Saison starten. Es bedarf einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Auftritt der Vorwoche. Die Ausfälle schmerzen uns zwar, aber ich hoffe, dass die dafür zum Einsatz kommenden Akteure ihre Chance nutzen, indem sie an ihre Leistungsgrenzen gehen.“ Nach der Verletzung von Luca Grimm, bei seinem Oberligadebüt wird auch eine Umstellung in der Innenverteidigung notwendig. Martin Zurawsky oder Colin Raak kommen dafür in Frage, wodurch natürlich noch eine weitere Lücke in den vorderen Reihen zu schließen ist. Anstoß im Albert-Kuntz-Sportpark Nordhausen: Sonntag, 14.00 Uhr.
Das Bauzentrum Szonn aus Kolkwitz wird neuer Premiumpartner des VfB 1921 Krieschow.
Wir freuen uns, dass wir mit dem Bauzentrum Szonn wieder einen starken Partner aus der Region für den VfB gewinnen konnten. Ob Fliesen, Baustoffe oder Natursteine, ob Großbaustelle, Handwerk oder privates Projekt,
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Wechselt ein Spieler erst in der Winterpause zum VfB, verringert sich der Preis um die entsprechende Laufzeit.
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MANUEL SEIBT |
Nun verlängerte auch Martin Zurawsky seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim VfB 1921 Krieschow für ein weiteres Jahr. Bereits seit 2019 steht "Zury" im Team von Chefcoach Toni Lempke und ist von dort auch kaum wegzudenken. Für den VfB bestritt er bereits 61 Pflichtspiele und erzielte dabei 12 Treffer, weitere 20 bereitete er vor. Seine Karriere startete beim Jahn Regensburg in der Juniorenbundesliga, im Anschluss durfte er bei der ersten Herrenmannschaft des SSV sein können unter Beweis stellen, hier durfte er unter anderem in 8 Drittligaspielen auflaufen. In der Regionalliga Nordost stand er für den BFC Dynamo, VfB Auerbach, Viktoria Berlin und den FSV Fürstenwalde auf dem Platz, er erzielte dabei 20 Treffer in 155 Ligaspielen. Beim VfB gehört er zur festen Größe und wir freuen uns, dass es erst einmal so bleibt. Schön, dass Du da bist "Zury"!
FC Carl Zeiß Jena II – VfB Krieschow 2:6 (1:1)
VfB: Drangosch – Dahm, Jeschke, Knechtel, Pahlow – Raak, Zickert (74.Geisler), Pauling (29.Tesche), Zurawsky – Hebler, Rangelov. Tore: 0:1 (32.) Knechtel, 1:1 (37.) Endojan, 1:2 (62.) Hebler, 2:3 (75.) Endojan, 2:4 (80./FE) Hebler, 2:5 (85.) Raak, 2:6 (89.) Geisler
Schiedsrichter: Kluge (Zeitz); Rote Karte: Kunth (Jena/79. - Notbremse); Zuschauer: 150;
Mit diesem klaren 6:2-Sieg hat der VfB seinen Zwei-Tore-Vorsprung im Fernduell mit den punktgleichen Plauenern damit den zweiten Tabellenrang verteidigt. Die ihre letzte Partie bestreitenden Jenaer Youngster boten den Gästen zunächst gleichwertig Paroli. Als diese durch ein Kopfballtor Knechtels in Führung gingen, hatten sie die Antwort parat, indem Endojan per Traumtor – einem klasse Seitfallzieher - ausglich. Den zweiten Durchgang gingen die Krieschower noch etwas zielstrebiger an. Kapitän Hebler behauptete sich im Strafraum und spitzelte das Runde ins Eckige. Dann legte die Jenaer Abwehr die Kugel Zurawsky vor die Füße, dessen Pass Hebler, direkt nehmend, veredelte. Jena machte es wieder spannend, als Endojan verkürzte. Schließlich wurde der nach langer Verletzung erstmals eingewechselte Geisler vom Torwart im Strafraum gefoult. Letzterer bekam „Rot“ und Hebler ließ sich die Elfmeterchance nicht entgehen. Raak, unter Bedrängnis einnetzend und Geisler mit einem strammen Schuss, sorgten dafür, dass am Ende auch das Torverhältnis stimmte. VfB-Trainer Toni Lempke freute sich über die Vizemeisterschaft, welche ja nachdem Erreichen des Landespokalfinales einen weiteren Qualitätssprung des seit Jahren aufstrebenden Vereins belegt: „Mit diesem klaren Sieg haben wir den Schlusspunkt auf eine überragende Saison gesetzt. Wenn man Rot-Weiß Erfurt – quasi außer Konkurrenz mit ganz anderen Voraussetzungen dominierend – als unangefochtenen Aufsteiger herausnimmt, haben wir uns gegen viele ambitionierte und traditionsreiche Mannschaften behaupten können. Da das Gros des Kaders zusammenbleibt, sind wir gut gerüstet, auch in der kommenden Saison oben mitspielen zu können“.
Er stand in dieser Saison in 28 Oberligapartien zwischen den Pfosten und hielt dabei 11 Mal zu null. Fritz macht im Training öfter mal das Licht aus, das zeigt unter anderem seinen Ehrgeiz für den Fußball. Fritz Pflug ist nach kurzem Intermezzo in Lichtenberg, Luckenwalde und bei Tennis Borussia Berlin vor dieser Saison wieder nach Krieschow zurückgekehrt. Nun hat Fritz seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um drei weitere Jahre verlängert. Mit seinen 26 Jahren ist Fritz schon viel in Fußballdeutschland rumgekommen, so kann er auf Engagements in Cottbus, RB Leipzig, Rosenheim, Inter Leipzig und die bereits oben genannten Vereine zurückblicken.
Wir freuen uns das Fritz beim VfB bleibt! Schön, dass Du da bist Fritz!