Platz | Mannschaft | Sp | Diff | Pkt |
---|---|---|---|---|
1. | Magdeburg II | 21 | +35 | 48 |
2. | RSV Eintracht | 22 | +25 | 44 |
3. | Halle | 23 | +15 | 43 |
4. | Krieschow | 23 | +24 | 39 |
5. | Auerbach | 21 | +13 | 37 |
6. | Halberstadt | 20 | +12 | 37 |
7. | Bischofswerda | 22 | +1 | 34 |
8. | Freital | 21 | +4 | 33 |
9. | Sandersdorf | 22 | -11 | 28 |
10. | Grimma | 22 | -9 | 26 |
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Der Anstoß erfolgt um 13:00 Uhr im Sportpark, anschließend spielt die Landesklassen-Elf im Topspiel gegen Spremberg, der Ball rollt im Anschluss an das Testspiel um 15:00 Uhr ebenfalls im Sportpark.
VfB Krieschow – FC Grimma 4:4 (1:1)
VfB: Pflug – Gerstmann, Jeschke, Knechtel, Pahlow – Raak, Zurawsky, Felgenträger, (72.Pauling), Dahm – Hebler, Rangelov. Tore: 0:1 Irwin (26.), 1:1, 2:1 Hebler (27., 61./ Foulstrafstoß), 3:1 Raak (66.), 3:2 Wiegner (74.), 3:3 Irwin (79.), 4:3 Hebler (90.), 4:4 Irwin (90+2.); Schiedsrichter: Kaltwasser (Berlin); Zuschauer: 328;
Mit diesem 4:4 zwischen den favorisierten Krieschower und den im Abstiegskampf befindlichen Grimmaern fand diese turbulente Begegnung ein gerechtes Resultat. Die Partie begann mit einem flotten Schlagabtausch. Die Grimmaer zeigten sich spielerisch ebenbürtig. Als nach einer Ecke der Ball durch den Strafraum trudelte war Grimmas Alexander Irwin mit dem Führungstor zur Stelle. Schon im Gegenzug stand Andy Hebler goldrichtig und netzte ein. Mit dem gleichen Elan kamen beide Teams vom Pausetee zurück. Als Leo Felgenträger im Strafraum umgerissen wurde, verwandelte Hebler den fälligen Elfer unhaltbar. Im Abschluss eines tollen Spielzuges hämmerte Colin Raak, von Tobias Gerstmann klasse freigespielt, das Leder in die Maschen. Der FCG zeigte sich unbeeindruckt. Mit dem Anschlusstor, wurde eine spannende Schlussphase eingeleitet. Irwin schob, nach zu kurz abgewehrtem Freistoß ein. Dem folgte eine ca. zehnminütige Spielunterbrechung, weil ein Schirirassistent umknickte. Zum Glück stand ein Schiedsrichterbeobachter bereit, so dass es weitergehen konnte. Als Hebler, von Martin Dahm bedient, zum 4:3 einköpfte schien der Sieg sicher, doch die Gäste glichen im Nachschuss eines abgewehrten Eckballs, unmittelbar vor dem Abpfiff aus. Während sich FCG-Coach Alexander Kunert über das Remis freute, war es für VfB-Trainer Toni Lempke eine gefühlte Niederlage, nach dem die 3:1-Führung und dann auch noch das.3 in den Schlusssekunden aus der Hand gegeben wurden.
VfB will in die Erfolgsspur zurück
Am Sonntag, 14.00 Uhr erwartet der VfB den FC Grimma. Nach gründlicher Fehleranalyse der deftigen Niederlage in Erfurt wollen die Krieschower gegen die im Abstiegskampf befindlichen Nordsachsen wieder unbedingt an ihren bislang so erfolgreiche Saisonverlauf anknüpfen und ohne Wenn und Aber den nächsten Dreier buchen. Rückblickend bewertet Trainer Toni Lempke den Erfurter Auftritt als KO-Niederlage, die, zwischenzeitlich durchaus offen, durch zu einfache Fehler eingeleitet wurde: „Schade, dass durch die Saisonverkürzung das brisante Rückspiel nicht zustande kommt. Nun heißt es Mund abwischen und nach vorn schauen. Für die Partie gegen Grimma sind bis auf Jonas Zickert, der nach überstandener Krankheit noch nicht das volle Trainingspensum absolvieren kann, wieder alle Spieler an Bord. Allerdings noch mit unterschiedlichem Fitnessstand, da wir unsere Trainingsintensität erst wieder langsam auf eine höhere Schlagzahl steigern können. So werden wir sehen, mit welcher Startelf wir am Sonntag auflaufen können“. Bisher kreuzten beide Teams zweimal die Klingen. Während die Randleipziger im Sportpark mit 4:2 triumphierten revanchierte sich der VfB in Grimma mit dem gleichen Resultat und verhagelte dem Gegner damals, dank vier Treffer von Andy Hebler, die an diesem Tag stattfindende Einweihung seines neuen Stadions. Nicht nur der Krieschower Torschütze vom Dienst brennt darauf, nach der schwierigen Coronawelle wieder erfolgreichen Fußball zu spielen.
Bereits am Samstag, 15.00 Uhr ist die zweite Mannschaft beim VfB Cottbus im Stadion an der Schlachthofstraße gefordert, ihre Spitzenposition in der Landesklasse Staffel Süd zu verteidigen.
Alle Infos zum Spiel gibt es hier.
Foto: Karsten Hannover
Rot-Weiß Erfurt – VfB Krieschow 5:0 (1:0)
VfB: Drangosch – Gerstmann, Jeschke, Knechtel, Dahm – Raak, Zurawsky (67.Twarroschk), Geisler (58.Pahlow), Felgenträger – Hebler (78.Krüger), Rangelov.
Tore: 1:0 Nkoa (2.), 2:0 Nsimba (46.), 3:0 Kerasidis (61.), 4:0 Hajrulla (79.), 5:0 Nkoa (83.); Schiedsrichter: Kresin (Leipzig); Zuschauer: 1.000;
Mit diesem klaren 5:0-Sieg haben sich die Erfurter die beste Ausgangsposition in der Spitzengruppe geschaffen. Der VfB wurde kalt erwischt, indem Salomon Nkoa einen Kopfball in die Maschen wuchtete. Die mit einem äußerst dünnen, nur vierzehn, zum Teil erst unmittelbar vor dem Spiel freigetesteten, Akteuren angereisten Krieschower hielten gut dagegen und drückten im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit auf den Ausgleich. Die beste Möglichkeit hatte in dieser Phase Martin Dahm, als er den Erfurter Torwart mit einem Distanzschuss zur Glanzparade zwang. Allerdings hatten auch die Rotweißen Chancen nachzulegen. Kevin Nsimba schoss aus fünf Metern über den Kasten, machte es aber, unmittelbar nach der Pause besser, indem er freistehend einnetzte. Die Krieschower lieferten sich mit den Blumenstädtern einen regen Schlagabtausch, bevor Angelos Kerasidis einen abgewehrten Ball im Nachschuss zur Vorentscheidung einschob. Dann machte sich die aus den genannten Gründen fehlende Fitness bemerkbar. Zudem fehlte es an Alternativen auf der Bank, während die Thüringer ihr breites Wechselkontingent voll ausschöpften und das Ergebnis in die so nicht erwartete Höhe schraubten. VfB-Coach Toni Lempke´s Fazit: „Wir wollten trotz der angespannten Personalsituation, mit sechs Coronafällen, spielen, was im Nachhinein betrachtet wohl keine gute Entscheidung war. Durch die noch höhere Ausfallquote in der Trainingswoche war auch die Spielvorbereitung suboptimal. Nichtsdestotrotz müssen wir diese klare Niederlage akzeptieren und gratulieren den Erfurtern“.
Die Tore:
Das für diesen Samstag angesetzte Spitzenspiel in der Oberliga Süd am 16. Spieltag gegen den VFC Plauen muss leider absagt werden. Der Sportpark wurde durch die zuständige Gemeinde Kolkwitz aufgrund der zu erwartenden und den vergangenen Wetterverhältnissen gesperrt.
Ein Nachholtermin ist noch nicht bekannt, wir informieren an dieser Stelle sobald sich beide Parteien über neuen Spieltermin geeinigt haben.
Die bereits im Vorverkauf erworbenen Karten behalten ihre Gültigkeit.
Vor der Kamera vertritt Lars Zimmermann in dieser Woche den erkrankten Toni Lempke. Was er zum Spiel in Rudolstadt gesagt hat und wie der derzeitige Stand bei den verletzen Spielern ist, seht ihr im Video.
Der Bau der neuen Zaunanlage schreitet voran, circa 380 Meter Zaun und Borde wurden bereits verbaut. Die Firma Pflastermann leistet nach der Winterpause wieder ganze Arbeit und kommt dem Ziel, die knapp 500 Meter Umfriedung fertigzustellen, immer näher.
Einheit Rudolstadt – VfB Krieschow 1:1 (1:1)
VfB: Fritz Pflug – Tobias Gerstmann, Philipp Knechtel, Erich Jeschke, Martin Dahm – Paul Pahlow, Colin Raak, Felix Geisler, Leo Felgenträger – Martin Zurawsky, Christoph Pauling (59. BenTwarroschk). Tore: 1:0 Marco Riemer (7.), 1:1 Christoph Pauling (32.)
Schiedsrichter: Nico Lorenz (Dresden); Rote Karte: Benjamin Bahner (67. grobes Foulspiel)
Zuschauer: 30 (ausserhalb des Platzes)
Mit dem 1:1 bei dem heimstarken Oberligaurgestein Einheit Rudolstadt ist der VfB Krieschow vorerst wieder an die Tabellenspitze gerückt, hat aber die Topfavoriten Rot-Weiß Erfurt und VFC Plauen im Nacken, welche jeweils drei Spiele weniger ausgetragen haben.
Auf dem Rudolstädter Kunstrasen hatte der VfB die ersten Möglichkeiten durch Felix Geisler und Martin Zurawsky (Großchance in der 6.Minute). Eher aus dem Nichts dann die Führung der Hausherren, als Kapitän Marco Riemer im Gegenzug die Kugel, am herauslaufenden Fritz Pflug vorbei, ins Gehäuse köpfte. Davon beflügelt kamen die Einheit-Kicker besser ins Spiel, auch weil die Gäste kurzzeitig den Faden verloren hatten. Nur knapp wurde das 2:0 verpasst, bevor Christoph Pauling, nach einem zu kurz abgewehrten Kopfball Erich Jeschkes, goldrichtig stehend zum Ausgleich abstaubte und seine Elf damit zurück ins Spiel brachte. Spätestens nach dem Platzverweis von Benjamin Bahner – der Rudolstädter attackierte Tobias Gerstmann mit offener Sohle – übernahmen die Niederlausitzer die Regie. Die Abwehr stand gut. Den guten Offensivaktionen fehlte allerdings der finale Abschluss. In der Nachspielzeit rettete Torwart Fritz Pflug das Remis, in dem er eine Riesenchance der Gastgeber zu Nichte machte. VfB-Coach Toni Lempke befindet: „Der von uns anvisierte Sieg war drin. Aber gerade in einem so engen Spiel, wo es auch auf Einzelaktionen ankommt, machte sich das Fehlen der Unterschiedsspieler Mitko Rangelov und Andy Hebler, insbesondere bei den Abschlüssen, bemerkbar“.
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Unter strengen Corona-Auflagen nimmt der VfB den 300-Km-Trip nach Rudolstadt in Angriff. Impfpass und Maske im Gepäck, aber keine Zuschauer am Rand des Kunstrasenplatzes sind die immer noch gewöhnungsbedürftigen Begleiterscheinungen dieses Oberligakicks. Aus Sicht der gastgebenden grüngelben „Löwen“ gehört der VfB zu den ganz heißen Aufstiegsanwärtern der Südstaffel. Mit entsprechendem Respekt aber auch hoher Motivation wird dieser Begegnung, nach guter Vorbereitung, entgegen gefiebert. Letztere lief bei den Krieschowern suboptimal, da es einerseits an geeigneten Testspielgegnern fehlte und andererseits auch nicht immer alle Akteure zum Training verfügbar waren. Zudem ranken sich hinsichtlich der Besetzung Fragezeichen um den Einsatz von Mitko Rangelov und Andy Hebler, während Jonas Zickert definitiv fehlen wird. Dessen ungeachtet hat Trainer Toni Lempke seine Jungs auf ein Erfolgserlebnis eingeschworen: „Wir wollen dort unbedingt etwas mitnehmen, bestenfalls den Dreier“.
Das ganze Interview findet ihr auf unserem Youtubekanal unter folgenden Link: