Platz | Mannschaft | Sp | Diff | Pkt |
---|---|---|---|---|
1. | Magdeburg II | 20 | +32 | 45 |
2. | RSV Eintracht | 20 | +23 | 41 |
3. | Halle | 22 | +14 | 40 |
4. | Krieschow | 22 | +27 | 39 |
5. | Auerbach | 20 | +11 | 34 |
6. | Halberstadt | 19 | +10 | 34 |
7. | Bischofswerda | 22 | +1 | 34 |
8. | Freital | 21 | +4 | 33 |
9. | Sandersdorf | 22 | -11 | 28 |
10. | Grimma | 21 | -7 | 26 |
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FSV Martinroda – VfB Krieschow 0:3 (0:1)
VfB: Pflug – Gerstmann (80.Tesche), Jeschke, Twarroschk, Dahm – Pahlow, Raak, Pauling, Felgenträger– Hebler, Rangelov. Tore: 0:1 Jeschke (25.), 0:2 Pauling (80.), 0:3 Felgenträger(86.) ; Schiedsrichter: Thinius (Annaberg); Zuschauer: 58;
Mit diesem erwarteten und souveränen 3:0 Sieg beim Schlusslicht FSV Martinroda ist der VfB Krieschow auf Rang drei der Tabelle geklettert. Die klar favorisierten Gäste begannen nervös und benötigten eine Viertelstunde ums sich auf die Gegebenheiten des „kleinen, ekligen Kunstrasenplatzes“, wie ihn Kapitän Andy Hebler bezeichnete, einzustellen. So hielt Martinroda auch gefällig, jedoch ohne zwingende Durchschlagskraft dagegen. Nach der Findungsphase wartete der VfB mit gutem Kombinationsspiel auf. Einen von Paul Pahlow an den kurzen Pfosten gezirkelten Eckball ließ der aufgerückte Abwehrchef Erich Jeschke vom Spann ins Tor abrollen. Spielerisch die feinere Klinge schlagend waren die Krieschower mit weiteren Aktionen präsent, welche aber zumeist durch den Abseitspfiff des Schiris verpufften. Sie blieben Ton angebend und die Thüringer waren zwar bemüht, konnten jedoch die sichere Abwehr um Keeper Fritz Pflug nicht ernsthaft gefährden. Einen Abwurf des Torwarts aufnehmend dribbelte Christoph Pauling in den Strafraum und sorgte mit seinem platzierten Schuss ins Eck für die Vorentscheidung. Im Abschluss einer weiteren guten Ballstafette agierte Torjäger Andy Hebler als Vorbereiter. Seine Vorlage münzte Leo Felgenträger überlegt zum Endstand um. Trainer Toni Lempke resümiert kurz und bündig: „Wir freuen uns über den Pflichtsieg, der unser Selbstvertrauen stärkt und als gelungene Generalprobe für das Pokal-Halbfinalspiel, am kommenden Wochenende gegen den Nord-Oberligisten MSV Neuruppin gesehen werden kann“.
Die Tore:
Am 18.03.2022 fand im Sportpark Krieschow erstmalig seit 2019 wieder eine Jahreshauptversammlung statt. Zu dieser standen neben den Rechenschaftsberichten des Vorstandes und der Abteilungsleiter auch die Wahl eines neuen Vorstandes auf der Tagesordnung.
Der bisherige Vorstand stellte sich in seiner Zusammensetzung (Hans-Jörg Grafe, Bernd Parnitzke, René Selling, Jens Buder, Marcel Ohnrich, Christof Lehmann) bereits das dritte Mal in Folge zur Wahl und wurde durch die Mitglieder einstimmig wiedergewählt.
Bereits seit 2017 arbeitet der Vorstand in derselben Konstellation erfolgreich an der Weiterentwicklung des gesamten Vereins und stellte auch in diesem Jahr neue Projekte in Aussicht um unter anderem die Infrastruktur weiterzuentwickeln.
Einen ausführlichen Bericht zur Jahreshauptversammlung werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen.
Von der Papierform her ist die Rollenverteilung im Spiel zwischen dem Tabellenletzten FSV Martinroda und unserem, derzeit auf Rang sieben rangierenden VfB eine klare Sache. Dennoch sollten die Thüringer angemessen ernst genommen werden. Denn deren Motivation dürfte vorrangig darin bestehen, mit einer zählbaren Überraschung die Chancen auf den Klassenerhalt etwas realistischer zu machen. Auch eine 1:5-Pleite vor eineinhalb Jahren, wenn damals auch unter ganz anderen Vorzeichen, sollte den Lempke-Schützlingen Warnung sein. Bis auf die Leistungsträger Felix Geisler, Jonas Zickert und Martin Zurawsky kann der Trainer eine schlagkräftige Truppe in die Partie schicken. Kapitän Andy Hebler ist, wie alle seine Mitstreiter, heiß auf diese Begegnung. Im Vorab-Interview am Donnerstag äußerte er sich entsprechend selbstbewusst und zuversichtlich: „Wir konnten das spielfreie Wochenende mit dem Test gegen Einheit Kamenz (5:0) überbrücken, sind dadurch im Rhythmus geblieben und konnten in der anschließenden Trainingswoche noch an der Beseitigung einiger dabei aufgezeigten Schwachpunkte arbeiten. In Martinroda erwartet uns ein kleiner, ekliger Kunstrasenplatz, auf den wir alle wenig Bock haben, aber nichtsdestotrotz freuen wir uns auf das Spiel und streben entschlossen den Dreier an, nicht zuletzt auch, damit wir auf der superlangen Rückfahrt etwas zu feiern haben“ . Anstoß ist am Samstag um 14.00 Uhr.
Wesentlich kürzer fällt die Fahrt der „Zweiten“ aus, wenn es am Samstag (Anst0ß 15.00 Uhr) zum Auswärtsspiel beim FC Lauchhammer geht. Auch hier tragen die Krieschower die Favoritenbürde und wollen ihre Erfolgsserie, beim aktuell Tabellensechsten, der allerdings relativ heimstark ist, fortsetzen.
Am kommenden Freitag, den 18.03.2022 um 19:00 Uhr findet im Sportpark die Jahreshauptversammlung mit den Vorstandswahlen statt. Hierzu lädt der 1. Vorsitzende Hans-Jörg Grafe alle Mitglieder herzlich ein.
Der bisherige Vorstand bestehend aus Hans-Jörg Grafe (1. Vorsitzender), Bernd Parnitzke (2. Vorsitzender, Finanzen), Jens Buder (Mitglieder, Finanzen), Christof Lehmann (Sport, Liegenschaften), René Selling (Sport, Sicherheit), Marcel Ohnrich (Marketing, Öffentlichkeitsarbeit) führt den Verein bereits seit April 2017 erfolgreich in dieser Zusammensetzung.
Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung:
Vorschläge zu Kandidaten zur Vorstandswahl oder Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung konnten bis zum 05.03.2022 schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
Im kurzfristig angesetzten Testspiel gegen den sich in der Vorbereitung auf die Rückrunde befindenden Sachsenligisten aus Kamenz behielt der VfB mit einem 5:0 Sieg die Oberhand. In der ersten Halbzeit blieb es lange ausgeglichen, beide Teams hatten ihre Möglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen. Mit Rangelovs feiner Einzelleistung und klasse Abschluss war der Bann dann nach 55 Minuten gebrochen. Der VfB spielte anschließend munter weiter nach vorn, Hebler (2), Raak und Felgenträger schrauben das Torkonto ordentlich nach oben. Einzig Felix Geislers Knieverletzung wirft einen Schatten auf den gelungenen Auftritt.
Zu den Toren:
Der Anstoß erfolgt um 13:00 Uhr im Sportpark, anschließend spielt die Landesklassen-Elf im Topspiel gegen Spremberg, der Ball rollt im Anschluss an das Testspiel um 15:00 Uhr ebenfalls im Sportpark.
VfB Krieschow – FC Grimma 4:4 (1:1)
VfB: Pflug – Gerstmann, Jeschke, Knechtel, Pahlow – Raak, Zurawsky, Felgenträger, (72.Pauling), Dahm – Hebler, Rangelov. Tore: 0:1 Irwin (26.), 1:1, 2:1 Hebler (27., 61./ Foulstrafstoß), 3:1 Raak (66.), 3:2 Wiegner (74.), 3:3 Irwin (79.), 4:3 Hebler (90.), 4:4 Irwin (90+2.); Schiedsrichter: Kaltwasser (Berlin); Zuschauer: 328;
Mit diesem 4:4 zwischen den favorisierten Krieschower und den im Abstiegskampf befindlichen Grimmaern fand diese turbulente Begegnung ein gerechtes Resultat. Die Partie begann mit einem flotten Schlagabtausch. Die Grimmaer zeigten sich spielerisch ebenbürtig. Als nach einer Ecke der Ball durch den Strafraum trudelte war Grimmas Alexander Irwin mit dem Führungstor zur Stelle. Schon im Gegenzug stand Andy Hebler goldrichtig und netzte ein. Mit dem gleichen Elan kamen beide Teams vom Pausetee zurück. Als Leo Felgenträger im Strafraum umgerissen wurde, verwandelte Hebler den fälligen Elfer unhaltbar. Im Abschluss eines tollen Spielzuges hämmerte Colin Raak, von Tobias Gerstmann klasse freigespielt, das Leder in die Maschen. Der FCG zeigte sich unbeeindruckt. Mit dem Anschlusstor, wurde eine spannende Schlussphase eingeleitet. Irwin schob, nach zu kurz abgewehrtem Freistoß ein. Dem folgte eine ca. zehnminütige Spielunterbrechung, weil ein Schirirassistent umknickte. Zum Glück stand ein Schiedsrichterbeobachter bereit, so dass es weitergehen konnte. Als Hebler, von Martin Dahm bedient, zum 4:3 einköpfte schien der Sieg sicher, doch die Gäste glichen im Nachschuss eines abgewehrten Eckballs, unmittelbar vor dem Abpfiff aus. Während sich FCG-Coach Alexander Kunert über das Remis freute, war es für VfB-Trainer Toni Lempke eine gefühlte Niederlage, nach dem die 3:1-Führung und dann auch noch das.3 in den Schlusssekunden aus der Hand gegeben wurden.
VfB will in die Erfolgsspur zurück
Am Sonntag, 14.00 Uhr erwartet der VfB den FC Grimma. Nach gründlicher Fehleranalyse der deftigen Niederlage in Erfurt wollen die Krieschower gegen die im Abstiegskampf befindlichen Nordsachsen wieder unbedingt an ihren bislang so erfolgreiche Saisonverlauf anknüpfen und ohne Wenn und Aber den nächsten Dreier buchen. Rückblickend bewertet Trainer Toni Lempke den Erfurter Auftritt als KO-Niederlage, die, zwischenzeitlich durchaus offen, durch zu einfache Fehler eingeleitet wurde: „Schade, dass durch die Saisonverkürzung das brisante Rückspiel nicht zustande kommt. Nun heißt es Mund abwischen und nach vorn schauen. Für die Partie gegen Grimma sind bis auf Jonas Zickert, der nach überstandener Krankheit noch nicht das volle Trainingspensum absolvieren kann, wieder alle Spieler an Bord. Allerdings noch mit unterschiedlichem Fitnessstand, da wir unsere Trainingsintensität erst wieder langsam auf eine höhere Schlagzahl steigern können. So werden wir sehen, mit welcher Startelf wir am Sonntag auflaufen können“. Bisher kreuzten beide Teams zweimal die Klingen. Während die Randleipziger im Sportpark mit 4:2 triumphierten revanchierte sich der VfB in Grimma mit dem gleichen Resultat und verhagelte dem Gegner damals, dank vier Treffer von Andy Hebler, die an diesem Tag stattfindende Einweihung seines neuen Stadions. Nicht nur der Krieschower Torschütze vom Dienst brennt darauf, nach der schwierigen Coronawelle wieder erfolgreichen Fußball zu spielen.
Bereits am Samstag, 15.00 Uhr ist die zweite Mannschaft beim VfB Cottbus im Stadion an der Schlachthofstraße gefordert, ihre Spitzenposition in der Landesklasse Staffel Süd zu verteidigen.
Alle Infos zum Spiel gibt es hier.
Foto: Karsten Hannover
Rot-Weiß Erfurt – VfB Krieschow 5:0 (1:0)
VfB: Drangosch – Gerstmann, Jeschke, Knechtel, Dahm – Raak, Zurawsky (67.Twarroschk), Geisler (58.Pahlow), Felgenträger – Hebler (78.Krüger), Rangelov.
Tore: 1:0 Nkoa (2.), 2:0 Nsimba (46.), 3:0 Kerasidis (61.), 4:0 Hajrulla (79.), 5:0 Nkoa (83.); Schiedsrichter: Kresin (Leipzig); Zuschauer: 1.000;
Mit diesem klaren 5:0-Sieg haben sich die Erfurter die beste Ausgangsposition in der Spitzengruppe geschaffen. Der VfB wurde kalt erwischt, indem Salomon Nkoa einen Kopfball in die Maschen wuchtete. Die mit einem äußerst dünnen, nur vierzehn, zum Teil erst unmittelbar vor dem Spiel freigetesteten, Akteuren angereisten Krieschower hielten gut dagegen und drückten im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit auf den Ausgleich. Die beste Möglichkeit hatte in dieser Phase Martin Dahm, als er den Erfurter Torwart mit einem Distanzschuss zur Glanzparade zwang. Allerdings hatten auch die Rotweißen Chancen nachzulegen. Kevin Nsimba schoss aus fünf Metern über den Kasten, machte es aber, unmittelbar nach der Pause besser, indem er freistehend einnetzte. Die Krieschower lieferten sich mit den Blumenstädtern einen regen Schlagabtausch, bevor Angelos Kerasidis einen abgewehrten Ball im Nachschuss zur Vorentscheidung einschob. Dann machte sich die aus den genannten Gründen fehlende Fitness bemerkbar. Zudem fehlte es an Alternativen auf der Bank, während die Thüringer ihr breites Wechselkontingent voll ausschöpften und das Ergebnis in die so nicht erwartete Höhe schraubten. VfB-Coach Toni Lempke´s Fazit: „Wir wollten trotz der angespannten Personalsituation, mit sechs Coronafällen, spielen, was im Nachhinein betrachtet wohl keine gute Entscheidung war. Durch die noch höhere Ausfallquote in der Trainingswoche war auch die Spielvorbereitung suboptimal. Nichtsdestotrotz müssen wir diese klare Niederlage akzeptieren und gratulieren den Erfurtern“.
Die Tore: